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Für diese Banner würde ich sterben!

06.07.2015 

Der Gigant versteckt sich

30.Juni 2015 – Wir haben den Berg erst einmal gesehen, vom Viewpoint im Uhuru Hotel, Moshi, Tanzania, wo das K-Project for Peace eine zweitägige Konferenz abgehalten hat. Der Gigant versteckt sich hinter Wolken und verlangt Respekt ab, wenn er sich zeigt. Zurückblickend sind wir als Teil einer Gruppe von 17 vielleicht Verrückten, aber waghalsigen Leuten ausgezogen, um den Kilimanjaro zu besteigen, mit der Absicht, ein Zeichen zu setzen gegen Uran-Abbau und für eine Welt ohne Atomwaffen.

Ohnmacht

Tag 1 beginnt mit einem absurden Briefing, die Leute sitzen zerstreut im Salon des Uhuru Hotels, man versteht die Guides kaum, einiges an Equipment fehlt. Wir fahren ab, um Material zu besorgen, nächster Stop Trecking-Shop. Während wir, Kathy, Jonathan und ich, JJ, penibel professionell ausgerüstet sind, leihen sich einige Leute sogar Schuhe aus. Fahrt zum Marangu Gate, hier versinkt der Start im Chaos, alle müssen sich registrieren, einigen fehlt der obligatorische Ausweis, obwohl dies im Briefing benannt wurde. Wir kommen erst sehr spät los, gegen 16 Uhr, bis zum Sonnenaufgang sind es noch drei ein halb Stunden. Wir werden 5 Klimazonen durchwandern, los geht es beim Regenwald. Wir sehen Affen, Antilopen, exotische Vögel, Wasserfälle. Bäume und Pflanzen in Symbiose. Es ist neblig. Ankunft Mandara Hut, 2720m im Dunkeln. Beim Abendessen fällt ein Teilnehmer, John, plötzlich in Ohnmacht, wacht auf, kann sich an nichts erinnern. Die ersten Zeichen von Erschöpfung, ein epileptischer Anfall? Schlafen im Dormitorium über der Messe, es ist laut, der Schlaf ist schlecht.

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